the broken beats@crystal club

broken-beats

in seinem kopf sei nur platz für musik – und liebe. also kündigt kim munk auch einen song nach dem anderen an mit „dieser song geht um… liebe!!“ man kann gar nicht anders, als den fünf dänen auf der winzigen bühne sofort das herz zu öffnen.

in einem sympathisch wirren mix aus deutsch, dänisch und englisch unterhält der broken beats-kopf sein publikum – ein überschaubares, aber begeistertes grüppchen, das eindeutig viel spaß hat. munks komisches talent ist mindestens so groß wie seine songschreiber-fähigkeiten, seine überleitungen zwischen den songs werden deshalb genauso gefeiert wie die musik. das munk’sche stand up-programm reicht von einer wortreichen entschuldigung für seine schlechten geografie-kenntnisse („all the diamonds in rio“) bis zur slow motion-darbietung des intros von „the rules“.

offenbar sind mindestens die hälfte der menschen im raum mit den broken beats verwandt oder verschwägert – munk freut sich deshalb öffentlich über die anwesenheit seiner frau, die „all the way from denmark“ gekommen ist, seiner schwiegermutter („all the way from kassel!“) und schwägerin („all the way from berlin!!“). aber auch die nicht-blutsverwandten menschen im raum werden schnellstens angesteckt von der spielfreude und feierlaune der broken beats. zwei mädels aus dänemark tanzen mit dänischer flagge direkt vor der bühne. ein witzbold zupft kim munk die schnürsenkel auf, als der bei einem ruhigen song am bühnenrand steht.

ein bisschen surreal ist dieser abend schon. aber er hinterlässt ein herzliches gefühl und ein warmes kribbeln irgendwo in der magengegend. die broken beats spielen sich quer durch ihren umfangreichen back catalogue und irgendwie ist es völlig egal, dass die meisten hier nur die wenigsten songs schon mal gehört haben. es geht um liebe – und das ist doch letztlich alles, was man wissen muss.

kim, line, kenn, nis und simon von the broken beats im interview:

the broken beats     

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