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„ich bin der schlechteste musiker hier!“ – dan mangan

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mit seinem letzten album „oh fortune“ ist dan mangan in seinem heimatland kanada fast ein bisschen unfreiwillig zum aushängeschild für pop mit politischem anspruch geworden. nachdem er bei den juno awards, dem großen kanadischen musikpreis, 2012 sowohl den newcomer des jahres und bestes alternative album abgeräumt hat, war sein name dan mangan plötzlich garant für ein kanadisches qualitätsprodukt. das problem daran: niemand wusste, dass dahinter eine komplette band steht. damit sich das ändert, kommt das neue album „club meds“ gekoppelt mit neuem bandnamen – von dan mangan and blacksmith.

►► peterlicht im interview bei detektor.fm

„es ist die hölle, sich die ganze zeit selber anzuhören“ – peterlicht

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crowdfunding ist nicht die zukunft der musikindustrie, sagt peterlicht. und trotzdem hat er seine fans um geld gebeten, damit er ein live-album produzieren konnte, auf das seine plattenfirma keine lust hatte. 26.730 € sind dabei zusammengekommen und deshalb gibt es jetzt peterlicht live auf zwei cds. „lob der realität“ heißt das ganze – ein titel, der sich für peterlicht-verhältnisse durchaus versöhnlich anhört. nachdem sein letztes album „das ende der beschwerde“ hieß, musste die erste frage an ihn sein, ob er mit der zeit immer weicher wird?

►► peterlicht im interview bei detektor.fm

zwischen rückzug und ausbrechen – stornoway

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trotz elite-uni gehört oxford ja eher zu den verschlafenen britischen kleinstädten. für junge menschen ist oxford deshalb eher durchgangsstation, für die band stornoway allerdings ganz bewusst gewähltes zuhause. ihre musik ist vielleicht gerade deswegen ein bisschen hin- und hergerissen zwischen angekommensein und fernweh.

►► stornoway im interview bei detektor.fm

„ich will immer den nächsten song schreiben“ – the late call

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„pale morning light“, das dritte album von the late call, ist die perfekte platte für den herbstbeginn: johannes mayer, der mann hinter the late call, hat für seine neuen songs gerade das richtige maß an melancholie gefunden.

►► the late call im interview bei detektor.fm

„wenn wir geld verdienen wollten, wären wir banker geworden“ (simon balthazar, fanfarlo)

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als musiker geld zu verdienen, ist keine einfache sache. das problem kennen auch die fünf mitglieder der britischen formation fanfarlo. abschrecken lassen sie sich davon trotzdem nicht – im gegenteil, in ihrem aktuellen album „rooms filled with light“ steckt neben viel herzblut auch jede menge investierter zeit, die sich nur schwer in einen stundenlohn umrechnen lässt.

►► fanfarlo im interview bei detektor.fm

neuer name, neuer anfang: mount washington

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wenn eine band beim vierten album ihren namen ändert, muss es dafür einen triftigen grund geben. bei mount washington – bisher einfach nur „washington“ – ist vor allem eine australische musikerin verantwortlich für die umbenennung. mount washington über die notwendigkeit des neustarts und ihr neues album.

►► mount washington im interview bei detektor.fm

kleine notizen mit großen geschichten: niels frevert

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im internetzeitalter kommt die lebensdauer einer albumveröffentlichung der einer status-meldung gefährlich nahe. sie macht ihre runde durch presse, blogs und soziale netzwerke, um kurz darauf im daten-nirvana zu verschwinden. niels freverts letzte platte war da eine ausnahme.

►► niels frevert im interview bei detektor.fm

stornoway@magnet

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fuel up your mind
fire up your heart
and drive on

auf ihrem album „beachcomber’s windowsill“ sind nach eigener grober schätzung von stornoway so an die hundert verschiedene instrumente, haushaltsgeräte und küchenutensilien zu hören. auf der bühne im berliner magnet kommen heute abend nur ungefähr zehn davon zum einsatz: cello, kontrabass, violine, keyboard, diverse elektrische und akustik-gitarren, e-bass, schlagzeug… (als einziges schmerzlich vermisst: die trompete.) Weiterlesen

the divine comedy@ut connewitz

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dante brauchte 13 Jahre, um seine „göttliche komödie“ zu vollenden – neil hannon arbeitet seit immerhin 20 jahren daran, das perfekte pop-album zu erschaffen. mit nummer 10, „bang goes the knighthood“, steht er jedenfalls kurz davor.

neil hannon im interview pt.I:

the divine comedy 2010 pt.1     
(inspiration, das älterwerden und die herausforderung, solo-konzerte zu spielen) Weiterlesen

the miserable rich@the forgotten bar

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fünf männer, marmorkuchen und ein runder tisch: in einer zum apartmenthaus umgebauten fabrikhalle in kreuzberg stellen the miserable rich ihr neues album „of flight & fury“ vor – eine platte, die der brighton tourist information das herz höher schlagen lassen sollte. zum einen könnten james de malplaquet und seine mitstreiter damit zum erfolgreichsten exportschlager der südenglischen küstenstadt werden. zum anderen nehmen sie im video zu ihrer aktuellen single „somerhill“ ihre fans mit auf einen spaziergang durch brighton – und erfüllen damit fast schon botschafterpflichten für ihre heimatstadt.

the miserable rich im interview:

the miserable rich 2010