Posts Tagged ‘ detektor.fm

scott matthew – this here defeat

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nie wieder eine herzschmerzplatte – das hatte sich der australier scott matthew eigentlich vorgenommen nach seinem letzten album. und dann kam die nächste lebens- und liebeskrise und die beste therapie war letztlich doch wieder, songs darüber zu schreiben. also gibt es jetzt eine neue platte, „this here defeat“.

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stornoway – bonxie

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vogelstimmen sollte man genauso lernen wie andere fremdsprachen, findet brian briggs, ornithologe und stornoway-sänger. auf dem neuen album der band geht er mit gutem beispiel voran und gibt ein bisschen nachhilfe in sachen vogelgesang – gekoppelt mit der schönsten popmusik des frühjahrs eine unwiderstehliche kombination.

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noel gallagher’s high flying birds – chasing yesterday

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noel gallagher hat ein problem: er klingt großartig, wenn er singt, aber oft wie ein arschloch, wenn er spricht. wer sich diesem zwiespalt nicht aussetzen will, konzentriert sich am besten voll und ganz auf die musik – zum beispiel mit dem neuen album von noel gallagher’s high flying birds: „chasing yesterday“.

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„ich bin der schlechteste musiker hier!“ – dan mangan

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mit seinem letzten album „oh fortune“ ist dan mangan in seinem heimatland kanada fast ein bisschen unfreiwillig zum aushängeschild für pop mit politischem anspruch geworden. nachdem er bei den juno awards, dem großen kanadischen musikpreis, 2012 sowohl den newcomer des jahres und bestes alternative album abgeräumt hat, war sein name dan mangan plötzlich garant für ein kanadisches qualitätsprodukt. das problem daran: niemand wusste, dass dahinter eine komplette band steht. damit sich das ändert, kommt das neue album „club meds“ gekoppelt mit neuem bandnamen – von dan mangan and blacksmith.

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belle and sebastian – girls in peacetime want to dance

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im februar 2014 war stuart murdoch mit einer handvoll bandkollegen unterwegs richtung atlanta, georgia, um im studio von ben allen ein neues album aufzunehmen – das mittlerweile neunte für das schottische indie-urgestein belle & sebastian. kurz bevor es losging, hatte er noch sein filmprojekt „god help the girl“ auf der berlinale vorgestellt. im interview dazu fiel aber auch schon die eine oder andere bemerkung zur neuen belle and sebastian-platte. jetzt, ein knappes jahr später, erscheint das ergebnis unter dem
titel „girls in peacetime want to dance“.

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„es ist die hölle, sich die ganze zeit selber anzuhören“ – peterlicht

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crowdfunding ist nicht die zukunft der musikindustrie, sagt peterlicht. und trotzdem hat er seine fans um geld gebeten, damit er ein live-album produzieren konnte, auf das seine plattenfirma keine lust hatte. 26.730 € sind dabei zusammengekommen und deshalb gibt es jetzt peterlicht live auf zwei cds. „lob der realität“ heißt das ganze – ein titel, der sich für peterlicht-verhältnisse durchaus versöhnlich anhört. nachdem sein letztes album „das ende der beschwerde“ hieß, musste die erste frage an ihn sein, ob er mit der zeit immer weicher wird?

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niels frevert – paradies der gefälschten dinge

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er ist ein meister der leisen schwermut und kann in einem drei-minuten-song ein stück welt bauen, in das man sich vertiefen will wie in ein gutes buch. sein blick bleibt immer auf dem alltäglichen, aber selbst wenn niels frevert über halbvolle waschmaschinen singt, ist das pure poesie. das ist auf seinem neuen album nicht anders – auch auf „paradies der gefälschten dinge“ findet man frevert vom feinsten.

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mehr frevert hier und hier.

the magic numbers – alias

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ein mosaik aus verschiedenen gesichtern – so sieht das cover des mittlerweile vierten albums der londoner formation the magic numbers aus. versteckt darin finden sich auch die vier bandmitglieder. dabei ist das erklärte ziel der neuen platte eben gerade nicht, sich dahinter zu verstecken.

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angus & julia stone – angus & julia stone

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es gibt wenige menschen, mit denen es sich so gut streiten lässt, wie mit brüdern und schwestern. wenn geschwister zusammen arbeiten, entsteht eine ganz eigene dynamik – auch bei angus und julia stone.

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slow club – complete surrender

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rebecca taylor von slow club hat eine stimme, die wie gemacht ist für soul – wollte aber nie wirklich ein soul-album aufnehmen, vor allem, um dem vorwurf zu entgehen, man schwömme auf der retro-welle mit. dass die dritte platte des duos aus sheffield jetzt stellenweise doch klingt, als gehöre sie in ein anderes jahrzehnt, war eher zufall.

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