Posts Tagged ‘ album der woche

stornoway – bonxie

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vogelstimmen sollte man genauso lernen wie andere fremdsprachen, findet brian briggs, ornithologe und stornoway-sänger. auf dem neuen album der band geht er mit gutem beispiel voran und gibt ein bisschen nachhilfe in sachen vogelgesang – gekoppelt mit der schönsten popmusik des frühjahrs eine unwiderstehliche kombination.

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belle and sebastian – girls in peacetime want to dance

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im februar 2014 war stuart murdoch mit einer handvoll bandkollegen unterwegs richtung atlanta, georgia, um im studio von ben allen ein neues album aufzunehmen – das mittlerweile neunte für das schottische indie-urgestein belle & sebastian. kurz bevor es losging, hatte er noch sein filmprojekt „god help the girl“ auf der berlinale vorgestellt. im interview dazu fiel aber auch schon die eine oder andere bemerkung zur neuen belle and sebastian-platte. jetzt, ein knappes jahr später, erscheint das ergebnis unter dem
titel „girls in peacetime want to dance“.

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niels frevert – paradies der gefälschten dinge

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er ist ein meister der leisen schwermut und kann in einem drei-minuten-song ein stück welt bauen, in das man sich vertiefen will wie in ein gutes buch. sein blick bleibt immer auf dem alltäglichen, aber selbst wenn niels frevert über halbvolle waschmaschinen singt, ist das pure poesie. das ist auf seinem neuen album nicht anders – auch auf „paradies der gefälschten dinge“ findet man frevert vom feinsten.

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mehr frevert hier und hier.

angus & julia stone – angus & julia stone

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es gibt wenige menschen, mit denen es sich so gut streiten lässt, wie mit brüdern und schwestern. wenn geschwister zusammen arbeiten, entsteht eine ganz eigene dynamik – auch bei angus und julia stone.

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slow club – complete surrender

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rebecca taylor von slow club hat eine stimme, die wie gemacht ist für soul – wollte aber nie wirklich ein soul-album aufnehmen, vor allem, um dem vorwurf zu entgehen, man schwömme auf der retro-welle mit. dass die dritte platte des duos aus sheffield jetzt stellenweise doch klingt, als gehöre sie in ein anderes jahrzehnt, war eher zufall.

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bombay bicycle club – so long, see you tomorrow

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es gibt menschen, die halten jack steadman für ein genie – dabei ist der kreative kopf von bombay bicycle club grade mal mitte zwanzig und tut sich mit zu viel lobhudelei um seine person schwer. er lenkt die aufmerksamkeit lieber auf die musik. das neue album bezeichnet er ganz stolz als sein „baby“ – immerhin ist es das erste von vier, das die band von anfang bis ende in eigenregie produziert hat.

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the leisure society – alone aboard the ark

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alone aboard the ark heißt das neue album der britischen formation the leisure society und der titel beschreibt sehr treffend die introvertiert-melancholische stimmungstendenz der platte. es fließt eben nicht nur viel herzblut von sänger nick hemming in die songs ein, sondern auch ein ganzes stück seines charakters: ein bisschen in sich gekehrt, verträumt – und auf eine sehr charmante art altmodisch.

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shout out louds – optica

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anders zu sein als alle anderen ist ja schon mal eine ziemlich gute strategie, um auf sich aufmerksam zu machen. wenn eine band es dann auch noch schafft, jedes album ein bisschen anders klingen zu lassen als das davor, hat sie möglicherweise das ideale erfolgsrezept für sich gefunden. das schwedische quintett shout out louds feiert in diesem jahr den zehnten bandgeburtstag – und krönt das jubiläum mit einem neuen album.

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andrew bird – hands of glory

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was macht ein musiker, wenn er einfach zu viele ideen hat, um alle auf ein album zu packen? er macht zwei daraus. andrew bird hat in diesem jahr also kurzerhand eine platte im märz herausgebracht und eine im november. das album für das winterhalbjahr heißt „hands of glory“ und ist eine mischung aus coverversionen und neuem material – american country so wie er sein soll.

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maxïmo park – the national health

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es muss ja nicht immer die ganz große innovation sein – manchmal braucht man einfach nur etwas vertrautes und verlässliches. genau das kriegt man mit diesem album, und dazu maxïmo park in bestform: kraftvoll, tanzbar, großartig.

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