calexico/get well soon@admiralspalast (20 jahre city slang)

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Das super Label Cityslang feiert sich selbst und das zünftig: Ein ganzes Wochenende lang spielen ausgesuchte Bands des Labels im Berliner Admiralspalast. Ohne die verletzungsbedingt ausfallenden Notwist (um mal eine Floskel aus der Sportberichterstattung einzuflechten), stehen am Freitag Get Well Soon und Calexico auf dem Programm.

Zugegeben: Mit Get Well Soon kann ich nicht soviel anfangen, ich bin hauptsächlich wegen Calexico gekommen. Die Band aus Tucson spielt ihr grandioses 2003er Album „Feast of Wire“ und übererfüllt all meine Erwartungen: Schon nach zwei Songs weicht das breite Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht. Sie sind wie immer sehr gut und trotzdem scheint der Funke bei vielen nicht so richtig überzuspringen – sind das etwa alles enttäuschte Notwist-Fans?

Erst als Joey Burns den großartigen Song „Convict Pool“ wegen technischer Probleme kurzerhand nur mit akustischer Gitarre am Bühnenrand spielt (damit ihn auch die Leute auf den Rängen hören), platzt endlich der Knoten. Es folgt Euphorie. Den Schlusspunkt dieses wundervollen Abends bildet der famose Arcade Fire Überhit „Ready to start“, den alle Musiker aller Bands zusammen spielen. Wow. Danke Calexico. Danke Cityslang.

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